von Mr.Inkognito
Deutschland > Sachsen > Löbau-Zittau
Achtung! Dieser Geocache ist „archiviert“! Es befindet sich kein Behälter an den angegebenen (oder zu ermittelnden) Koordinaten. Im Interesse des Ortes sollte von einer Suche unbedingt abgesehen werden!
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Beschreibung
Die letzte Hinrichtung – Die Sanduhr des Lebens
Dieser Cache ist Teil einer Serie bestehend aus 10 einzelnen und separat logbaren Caches, sowie einen Hauptcache. Alle zusammen formen ein Kreuz, im Schnittpunkt ist der Hauptcache angeordnet. Er symbolisiert das Denkmal, welches sich an den angegebenen Koordinaten befindet und an die grausame Tat erinnert, die der letzten Zittauer Hinrichtung zugrunde liegt.
Jeder Einzelcache enthält einen Hinweis auf den Hauptcache, ein Teil einer Schatzkarte. Nach Lösung aller Rätsel solltest Du also in der Lage sein diesen zu heben.
Blickt man in die Vergangenheit findet man beinahe keine vergleichbaren "Veranstaltungen", die die Menschen sowohl abscheulich und abschrecken, als auch faszinierend fanden wie Hinrichtungen. Nicht selten wurde die Vollstreckung als Volksspektakel vor tausenden Schaulustigen zelebriert.
So auch seiner Zeit in Zittau: Kaum ein Ereignis hat zum Zeitpunkt seiner Geschichte in Zittau so viele Menschen auf die Beine gebracht wie die Hinrichtung des Mörders Christian Friedrich Helle am 4.August 1826. Dreißigtausend Menschen wohnten diesem „Schauspiel“ bei, das damals noch auf traditionelle Weise nach einem über Jahrhunderte „erprobten“ Ritual (Enthauptung durch das Schwert) vollzogen wurde.
Aber wie kam es zu dieser Hinrichtung? Als der Dienstknecht Christian Friedrich Helle aus Bertsdorf die Bekanntschaft der Jungfrau Marie Rosine Wagner machte, mag es zu Beginn sogar Liebe gewesen sein. Die Liaison führte jedenfalls zur Geburt eines unehelichen Kindes, und beide beabsichtigen, es durch ihre Heirat in „rechtlichen Stand“ zu bringen. In der weiteren Folge hatte Helle das zum Aufgebot nötige Geld aber durch Zechgelage und Glücksspiel immer wieder durchgebracht. Schließlich wurden beide zu Pfingsten 1825 in den Brautstand erhoben. Doch weitere Misshandlungen und Alkoholexzesse seitens Helle führten dazu, dass Marie Rosine Wagner das Aufgebot zurückziehen wollte. Mehrmals versuchte er, sie von ihrem Schritt abzuhalten. Als er jedoch merkte, dass seine Bemühungen vergebens waren, schnitt er seiner Braut am Abend des 26. Mai 1825 während eines gemeinsamen Fußmarsches am Breiteberges in offensichtlichem Zornesausbruch die Kehle durch.
Nach Prüfung aller Umstände entschied das Hofgericht in Zittau später bei Helle auf eine Tat „im Affekt“, also nicht auf Vorsätzlichkeit. So blieb ihm eine schmerzvolle Hinrichtungsmethode erspart. Am 4. August 1826 wurde Christian Friedrich Helle auf dem Zittauer Rabenstein enthauptet. Ausführlichste Beschreibungen seiner Bluttat und chronologische Berichte über die Zeremonie der Exekution wurden später tausendfach gedruckt. Heute erinnert ein Gedenkstein am Ort des Verbrechens zwischen Großschönau und Bertsdorf an die grausame Tat und an das Opfer.
Spielregeln:
- Die oben angegebenen Koordinaten haben nichts mit dem Cache zu tun. Die Lösungen der Rätsel führen Dich jeweils auf die richtige Spur.
- In fast jedem Cache liegt ein Teil einer Schatzkarte, dieses darf nicht entfernt werden. Bitte Foto machen oder nach dem Log per Mail anfordern.
- In einem der Caches befindet sich keine Karte, diese wird nach dem Log und einer Überprüfung des Cachelogbuchs an Dich verschickt.
- Falls Du Fehler oder Ungereimtheiten feststellst bitte eine kurze Info an mich.
Viel Spaß beim Knacken der Rätsel wünscht Dir
Mr. Inkognito
Die Ortschronik von Bertsdorf bei Zittau weiß von der Hinrichtung u.a. folgendes zu berichten:
„Nach der Tat ging Helle in seine Wohnung zurück und sagte zweimal hintereinander: „Nun ist die Marose tot!“ Dann ging er in den Kretscham forderte ein Glas Bratwein, und sprach: Jetzt habe ich meine Braut erstochen, ich will arretiert sein!“ welches auch sogleich geschah. Die Ermordete wurde am Trinitatisfeste (29. Mai) mit einer Leichenpredigt unter unzähligen Leichenbegleitern zur Erde bestattet."
Die letzte Hinrichtung - Final
Die letzte Hinrichtung - Bins Hinrichtung
Die letzte Hinrichtung - Am Ast aufgeknüpft
Die letzte Hinrichtung - Der kleine Beweis
Die letzte Hinrichtung - Die Sanduhr des Lebens
Die letzte Hinrichtung - Der Weg zum Schaffot
Die letzte Hinrichtung - Des Henkers Prüfung
Die letzte Hinrichtung - Unschuldig ist nur die Nacht
Die letzte Hinrichtung - Das unumstößliche Indiz
Die letzte Hinrichtung - Des Unheils Schatten
Die letzte Hinrichtung - Die Steine des Anstoßes
Bilder
Hilfreiches
Dieser Geocache liegt vermutlich in den folgenden Schutzgebieten (Info): FFH-Gebiet Basalt- und Phonolithkuppen der östlichen Oberlausitz (Info), Naturpark Zittauer Gebirge (Info)
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Logeinträge für Die letzte Hinrichtung - Die Sanduhr des Lebens
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28. Juni 2018
mic@
hat den Geocache archiviert
Bitte bei Statusänderungen, die bei geocaching.com durchgeführt werden, auch immer hier den Status ändern.
Dieser Cache ist auf geocaching.com (GC162EK) archiviert und hier nicht mit dem Attribut "OC only" versehen. Das letzte Funddatum liegt lange zurück und das Ownerlog auf geocaching.com läßt darauf schließen, dass der Cache nicht weiter existieren soll. Aus diesem Grunde archiviere ich ihn auch hier. Sollten sich später neue Aspekte ergeben, so kann dieses Listing durch den Owner selbständig über ein "kann gesucht werden"-Log reaktiviert werden.
Bei Unklarheiten oder Fragen kannst du gerne mich oder das Team kontaktieren.
mic@ (OC-Support)
15. Februar 2014
Kongotier80
hat den Geocache gefunden
Fast vor 2 Jahren auf GC.com gefunden, heut hier der Nachtrag.
Nach intensiver
gemeinsamer Arbeit, in der Theorie und vor Ort, um Hinweise zu suchen
und Infos einzuarbeiten heut endlich getroffen. Wir haben gemeinsam mit
6BonnieundClayde6 sowie Geo.Gecko längere Zeit gerätselt und Lösungen
ausgetauscht um uns heut den verdienten Lohn zu holen.
TFTC Kongotier80
15. Februar 2014
6Bonnie und Clyde6
hat den Geocache gefunden
Nachtrag von GC.com. Danke fürs Verstecken.
29. Dezember 2012
Schildi_2004
hat den Geocache gefunden
Asche auf mein Haupt, dass ich erst heute (06.03.13) die Funde aus dem Silvesterurlaub auch bei OC nachtrage. Die bisher gelösten Aufgaben der Serie waren alle ganz toll. Da lange keiner mehr da war, gab es keine Spuren vor Ort und es lief mehr als eine Sanduhr durch bevor die Dose gefunden war.
Vielen Dank!
28. März 2012, 15:55
Juergen-87
hat den Geocache gefunden
Am Mittwoch Nachmittag stand die zweite Hälfte der Hinrichtungs-Serie auf dem Programm. Zusammen mit dem Team Crostau ging es dann auch in die Spur.
Bei diesem Rätsel half es, dass uns der Zufall vor ein paar Wochen über den richtigen Weg führte. Dann war nach etwas Rechnerei und Nachdenken die Lösung gar nicht mehr so schwer.
Nach Bestätigung der Koordinaten vom Owner konnte vor Ort ausgiebig gesucht werden. Nach genauem Lesen des Rätsels war auch das Versteck dann zügig gefunden.
Vielen Dank für den Cache.
24. Mai 2010
Nachtschwärmer81
hat den Geocache gefunden
Durch einen Zufall erfuhren wir
wo der Cache ungefähr liegt, dann ging es ans einsetzen und rechnen. Wir
wären wohl nie auf die Lösung des Rätsels gekommen. Schon oft suchten
wir einen Lösungsansatz, doch es wollte einfach nicht funktionieren.
Eine knappe Woche brauchten wir bis wir heute den Cache endlich im
Händen halten konnten. Erst wollten wir das Gebiet großräumig absuchen,
gaben nach einiger Zeit aber auf. Dann konnten wir die KO etwas
eingrenzen und gaben kurz vor dem Ziel auf, obwohl man eigentlich nur
der Intuition hätte nachgehen sollen. Heute suchten wir an dieser
vermuteten Stelle noch einmal und schon hatten wir ihn. Wobei er bereits
von Waldameisen besiedelt wird.
Trotzdem gilt ein Dankeschön an den
Owner für dieses Rätsel, was wir etwas anders gelöst hatten.
26. September 2009
SiMaKiDD
hat den Geocache gefunden
Ja, die Zeit rinnt wirklich unaufhaltsam durch unsere Finger... [:(!]
Dieses Rätsel war doch einfach... [8D] Wenn man erst die Lösung gefunden hat... [}:)]
Der Fund verzögerte sich durch "gesprächige" Anwohner, einer Kuhweide auf unserem direktem Weg und durch meine Unfähigkeit die Karte richtig vom GPSr abzulesen ein wenig - frei nach dem Motto: [i]Einmal hin, einmal her, rundherum, das ist nicht schwer[/i]... [;)]
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Zeit: 16:40Uhr
no trade
TFTC [blue]SiMaKiDD[/blue]
#835
P.S. Irgendwie klingt das Wort [b]ABGANG[/b] bei dieser Serie etwas taktlos, Specto84 meinte wohl eher unseren Rückweg vom Schatz zu unseren Cachemobilen... [:o)] [:D] [:D]
26. September 2009
gpssachsen
hat den Geocache gefunden
Ja ja manchmal kennen die Anwohner ihre eigene Gegend nicht, doch wir dafür umso mehr.
Ansonsten war ich hier wieder mal auf Hilfe eines fremden Scharfrichters angewiesen- vielen Dank an dieser Stelle.
Nun haben wir es fast geschafft und was am Anfang des Tages noch so weit weg war rückte auf einmal in greifbare Nähe- alle 10 Hinrichtungen an einem Tag.
26. September 2009
elbtaler007
hat den Geocache gefunden
Die Lösung hatte ich mit Dem Weg zum Schafott verbunden und erhielt promt exakte Antwort.
Vor Ort dann, gleich daneben wo die Thiemecken wohnt, die uns mal schwer geärgert hat, mußten wir noch den örtlichen Rindviechern aus dem Weg gehen, konnten dann aber das Behältnis finden.
Für die Rätselaufgabe zu unserem [:D][:D][b]900.[/b][:D][:D] danken wir Mr.X.
Viele Grüße an [blue]Schwarzen Falken, CoschiHell; gpssachsen; Specto84 und SiMaKiDD[/blue]
Das Alles von [i][maroon]elbtaler007[/i][/maroon] [:P] noch 17Std 40min
#900
[This entry was edited by elbtaler007 on Monday, September 28, 2009 at 8:41:17 AM.]
04. Februar 2008
Wilder Geselle
hat den Geocache gefunden
Nach mehreren Anläufen nun endlich als "Dritte" gefunden.
Viele Grüße an Mr. Inkognito
Wilder Geselle mit Gesellin
26. Januar 2008
Martinsbande
hat den Geocache gefunden
Mit der geänderten Formel war die Lösung in wenigen Minuten perfekt, und der Cache konnte gefunden werden.
Wir
gönnen es den Eulatalern von Herzen, dass sie die Ersten waren, denn
ohne ihre Initiative würde der Cache bei uns noch unter "nicht lösbar"
liegen.
Leider hat's der Geocoin nicht lange dort ausgehalten!