kleine Wanderung zu interessanten Informationen
von ice13-333
Deutschland > Rheinland-Pfalz > Mayen-Koblenz
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Beschreibung
Deutsch
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Da leider die vorherige Plattform mit Foto-Koordinaten und Infotafeln dem aktiven Abbau zum Opfer gefallen ist, bekommt ihr hier die Übergangsfragen, bis zur Fertigstellung der neuen Plattform (geplant war 2013/2014 bis heute in 2020 hat sich leider noch nichts getan diesbezüglich):
Fotopunkt (und Parken in der Nähe):
N50 24.077 E007 19.214
Zum Loggen des Earthcaches bitte folgende Voraussetzungen erfüllen:
1) Foto an den genannten Koordinaten von euch oder eurem GPS mit Angabe eures Nicknamens und dem Datum, wann ihr hier ward - diese Art der Logbedingung ist seit der Guidelineänderung vom 10.06.2019 wieder erlaubt:
2) Bitte die Antworten zu den beiden Übergangsfragen an mich senden, Loggen könnt ihr direkt, ich melde mich, wenn etwas nicht stimmt oder fehlt:
a) wie alt ist der Eppelsberg laut Infotafel ca?
b) Wieviele hoch ist die Wand laut Infotafel?
c) Welche Zahl ist dem Eppelsberg auf der Tafel mit der Karte Rund um Maria Laach zugewiesen?
3) wie vorher ein Modell des Schlackenkegels anfertigen und ein Bild davon mit hochladen
Danke für den Besuch, die weiteren Infos erhaltet ihr hier im "alten" Listing:
Foto und Antworten auf die Fragen bei: N50 24.197 E007 19.125
Parken bei: N50 24.058 E007 19.216
Schlackenkegel:
Zu Beginn der vulkanischen Tätigkeit bildet sich ein Einbruchskrater, um den sich ein Ringwall aufbaut. In der Hauptausbruchsphase wächst der eigentliche Schlackenkegel, der sich in die Einheiten Krater und Schlackenwall gliedern lässt. In den Bereich des Kraters ragt der Schlot, durch den das glutflüssige Magma aufgestiegen ist. Der Schlackenwall baut mit seinem Innen- und Außenwall den Vulkankegel auf, der von Deckschichten überlagert wird.
Im Eppelsberg entstanden die Schichten durch zwei verschiedene Transportarten von vulkanischem und nicht vulkanischem Material. Es überwiegen Fallablagerungen, die entstehen, wenn das aus dem Schlot geschleuderte Material in der Eruptionssäule in die Atmosphäre aufsteigt und durch vorherrschende Winde in einer Eruptionswolke verdriftet wird. Die Partikel regnen dann in Abhängigkeit von ihrem Gewicht früher oder später als sogenanntes Fallout aus der Eruptionswolke aus. Die Fallablagerungen zeichnen sich, wie auch im Steinbruch des Eppelsbergs, durch eine gleichbleibende Schmächtigkeit aus, die mit zunehmender Entfernung vom Ausbruchszentrum abnimmt.
Steigt eine Eruptionssäule nicht hoch auf, sondern breitet sich vom Ausbruchszentrum am Boden als materialbeladene Wolke aus, bilden sich Bodenwolkenablagerungen. Entfernen sich materialarme Druckwellen bzw. Hochgeschindigkeits-Wolken (surges) vom Krater, entstehen sogenannte Surge-Ablagerungen. Einen Hinweis auf diese Transportart liefern die wechselnden Mächtigkeiten der Schichten sowie das Ausdünnen der Schichten an Hindernissen und die Einregelung von nichtvulkanischem Gestein in Ausbreitungsrichtung der Bodenwolken.
Während des Eppelsberg-Vulkanausbruches wurde ein glutflüssiger Lavafetzen während des Fluges rundlich geformt und erstarrte zu einer vulkanischen Bombe. Diese etwa 3 Tonnen schwere Bombe schlug in etwa 200 Meter Entfernung zum Ausbruchszentrum in den Schlackenwall ein. Der dahinterliegende ca. 7 Tonnen schwere Block entstammt dem Kraterbereich des Eppelsberg-Vulkanes. Er setzt sich aus miteinander verschweißten Lavafetzen zusammen, die während der magmatischen Ausbruchsphase auf den Kraterrand geschleudert wurden. Von dort rollte der riesige Block auf dem übersteilten Innenwall des Schlackenkegels zurück in den Kraterbereich. Bombe und Block wurden im Zuge des Abbaus im Steinbruch freigelegt und zur Ansicht an einen anderen Ort transportiert (in der Nähe einer der Schautafeln am Parkplatz).
Der Eppelsberg Schlackenkegel ist ca 200.000 Jahre alt
Um diesen Earthcache zu loggen ist folgendes zu tun:
Vor dem Loggen bitte vor Ort die Antworten auf folgende Fragen suchen und per Mail an mich:
1) Wieviele Schautafeln befinden sich an den Koordinaten?
2) Wer nistet in den Hohlräumen des Eppelsberg-Vulkans (3 Namen)?
3) Wie heissen die verschiedenfarbigen Lagen in der oberen Abbauwand?
4) Wie viele Lagen hat das Lapilliband?
5) Wie hoch ist der Schlackenkegel des Vulkans laut einer der Infotafeln (die Höhe der Abbauwand gegenüber ist nicht gemeint, diese betrüge 60 Meter)?
Nach Logfreigabe bitte ein Foto von euch oder eurem GPS an den genannten Koordinaten und eine Zeichnung oder ein Modell des Schlackenkegels hochladen.
Beispielfoto:
Hilfreiches
Dieser Geocache liegt vermutlich in einem Naturschutzgebiet. Bitte verhalte dich entsprechend umsichtig! (Info)
Naturschutzgebiet
Laacher See (Info)
Dieser Geocache liegt vermutlich in den folgenden Schutzgebieten (Info): Landschaftsschutzgebiet Rhein-Ahr-Eifel (Info)
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Logeinträge für Earthcache Schlackenkegel Eppelsberg
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08. Juli 2023, 15:58
danspataru
hat den Geocache gefunden
Das war das ultimative EarthCache Desaster! Das Listing funktioniert nicht mehr wie ursprünglich gedacht und soll dann per Sonderbedingungen gemacht werden. Ich hab ständig rauf und runter gescrollt und wusste nicht genau, was nun eigentlich Sache ist. Doch das war ja nicht das schlimmste, nein, bei weitem nicht. Sobald ich an den Infotafeln war ging es los: Ein schriller, ohrenbetäubender Alarm legte los, quer über den ganzen Platz. Irgendein Hirni hatte den Sensor so eingestellt, dass er schon los geht, wenn man weit vor dem Tor ist. Das war dann meine betörende "Begleitmusik" gefühlte 15 Minuten lang. Es ging zwar zwischendurch kurz aus, legte aber gleich wieder los, wenn ich mich auch nur minimal bewegt hab. Gekommen ist natürlich keiner, diese Alarme sollen wahrscheinlich nur Kinder und Jugendliche davon abhalten auf dem Werksgelände zu spielen. Der Spaß hielt sich etwas in Grenzen, aber danke für den tollen EarthCache!8
Bilder für diesen Logeintrag:
29. Mai 2023
ice13-333
hat eine Bemerkung geschrieben
Da jetzt neben der Plattform auch noch fast alle Infotafeln vom Parkplatz verschwunden sind, haben wir heute neue Fragen mit den Infos, die man vor Ort noch finden kann, rausgesucht. Weiter viel Spaß.
14. Mai 2021
LouisCifer
hat den Geocache gefunden
Nachdem uns ja schon der 1. Mai geklaut wurde, wollten wir dieses Brückentags-Wochenende ausgiebigst nutzen. Gestern ging es schon auf eine Traumschleife durch den Hunsrück, heute stand dann schon der nächste "Traumpfad entlang der Höhlen und Schluchten an.
So trafen wir uns am angegebenen Parkplatz und marschierten los, immer den Pfeilen folgend. Der ein oder andere Beifang auf der großen Runde war dabei natürlich zu berücksichtigen.
Nachdem der Traumpfad absolviert war, ging es zum Einsammeln einzelner Caches noch in die Umgebung. Bei diesem eindrucksvollen Steinbruch kamen wir auch vorbei und bewunderten den Schlackenkegel. biotonne88 hat die Antworten für uns verschickt.
DFDEC!
31. August 2020
filser1
hat den Geocache gefunden
Der Schlackenkegel lockte mich an. Ein weiteres Zeichen der vulkanischen Geschichte um den Laacher See. Aufgrund der vielen LKW und des trockenen Bodens, gab es auch eine Menge Staub zu schlucken.
T4TC Filser1
Bilder für diesen Logeintrag:
zuletzt geändert am 01. September 2020
30. September 2019
cento
hat den Geocache gefunden
Auf den ersten Blick recht unscheinbar am Straßenrand, verbirgt sich
dieser, dann doch riesige Steinbruch. Schade, dass er sich bis zur
ehemaligen Aussichtsplattform weitergefressen hat.
Dort hätte man ganz bestimmt einen bombastischen Ausblick gehabt.
Unser Vulkankratermodell ist ja fast ein Originalkrater. Zumindest besteht es aus vulkanischem Material.
Wir sind mal gespannt, wie es hier weiter geht und werden uns bestimmt
vor Ort mal wieder blicken lassen. Die Wände hier sind ja mal
gigantisch.
Danke fürs Zeigen
Grüßle cento