Der offizelle Nachfolger von OC
von melfrasen
Deutschland > Brandenburg > Havelland
Achtung! Dieser Geocache ist „archiviert“! Es befindet sich kein Behälter an den angegebenen (oder zu ermittelnden) Koordinaten. Im Interesse des Ortes sollte von einer Suche unbedingt abgesehen werden!
|
|
||||
|
Gefahren |
![]() |
Infrastruktur |
![]() |
Der Weg |
![]() |
Wegpunkte |
![]() ![]() |
Zeitlich |
![]() |
Saisonbedingt |
![]() ![]() |
Beschreibung
Schon seit einiger Zeit wurden in Ketzin, Uetz und Paretz Zuckerrüben angebaut. Die Erträge waren so gut, dass im September 1882 über die Regionalzeitung, das Osthavelländische Kreisblatt, die Errichtung einer Zuckerfabrik angeregt wurde. Das Thema „Zuckerfabrik“erhielt bald seinen Platz in den Versammlungen der Nauener und der Ketziner Stadtverordneten. Ein zäher Kampf um den neuen Industriestandort entspann sich zwischen beiden Städten. Ketzin führte als großen Pluspunkt die Lage an einem schiffbaren Wasserweg ins Feld, während Nauen im Zusammenschluss mit den umliegenden Gütern mehr Anbaufläche für die kostbare Frucht nachweisen konnte und damit den Zweikampf für sich entschied. Im Dezember 1888 gründete sich eine Aktiengesellschaft, welcher die Stadt eine Million Mark zu 4% Zinsen vorschoss. Zu diesem Zweck musste Nauen wiederum seinen bis dahin schuldenfreien Forstbesitz belasten. Im Oktober 1889 wurde nach der Rübenernte mit deren Verarbeitung begonnen – diese Verarbeitungszeiten wurden „Kampagne“ genannt. Während der ersten Kampagne wurden in Nauen 31.000 t Rüben von 9464 Hektar Anbaufläche verarbeitet. Um 1890 verdiente ein Arbeiter während der Kampagne in der Zuckerfabrik stündlich 15 Pfennig. Eine Arbeiterin erhielt 7 Pfennig.
In Ketzin wurde 1901 eine Zuckerfabrik erbaut, die aber schon 1905 von der Nauener AG aufgekauft wurde. Nauen besaß damit eine der reichsten Zuckerfabriken Deutschlands.
Im Jahre 1969 wurden aus 150.000 t Rüben 19.000 t Weißzucker hergestellt. Zur Herstellung dieser Menge wurden 25.000 t Braunkohlebriketts, 9.000 t Rohkalksteine und 1.000 t Koks benötigt.
Vom 20. September bis zum 31. Dezember 1992 lief die letzte Kampagne in Nauen. Etwa 35.000 t Weißzucker wurden während der letzten Kampagne aus 230.000 t Rüben gewonnen.
Quelle: "In Nauen durch die Jahrhunderte" Verlag Uwe Grötschel 1995
Dieser kleine Multi führt Euch also
nun über diesen historischen Ort.
Viel Spaß wünscht das Team
„melfrasen“.
Ihr bewegt Euch auf einem fast Lost Place Gelände. Bitte unauffällig agieren. Zum Teil wohnen da noch Mitbürger.
Nicht allein losgehen. Aber auch keine Fußballmannschaft.
Hilfreiches
Suche Caches im Umkreis:
alle -
suchbare -
gleiche Cacheart
Download als Datei:
GPX -
LOC -
KML -
OV2 -
OVL -
TXT -
QR-Code
Mit dem Herunterladen dieser Datei akzeptierst du unsere Nutzungsbedingungen und Datenlizenz.
Logeinträge für Zuckerfabrik zu Nauen
2x
0x
0x
25. April 2010
Klotzi
hat den Geocache gefunden
Heute mit Frank Frank und Schrottie auf Cachetour in Nauen. Nach dem wir 3 bzw. 4 Tradis zum warm werden erledigt hatten, gingen wir diesen Multi an.
Die Stationen waren schön und die Runde interessant. Bei der letzten Station vor dem Final hatten wir zwar etwas Schwierigkeiten die eine Koordinate zu entziffern; aber durch das Ausschlussprinzip, ergab sie sich dann.
Vielen Dank für die schöne Runde und den Cache, Klotzi.
25. April 2010
Frank Frank
hat den Geocache gefunden
(867) Auf einer Cachetour in Nauen mit Klotzi und Schrottie durfte für mich Naschkatze natürlich die Zuckerfabrik nicht fehlen. Nachdem wir den Start gefunden hatten, nahmen wir zu ersten Station doch noch mal das Cachemobil, denn dort wollte ich es nicht unbedingt länger stehen lassen. Nahe der ersten Station hatte es zumindest Gesellschaft.
Die einzelnen Stage waren gut zu finden, auch wenn es dazu oft einen zweiten oder dritten Blick brauchte. Aber nach einigen Stationen kannten wir ja den Stil des Owners. An der letzten Station waren wir nicht ganz sicher, ob wir alles richtig entziffert hatten, aber an den vermeintlichen Koordinaten entdeckten wir schnell die gesuchte Dose und konnten diese um 11:05 Uhr mit kleinen Hilfsmitteln auch gut bergen.
Den Cache würde ich als Lost-Place-Light bezeichen. Die kurze Runde eignet sich gut als Einstieg für weiter Lost Places. Wir waren in einer halben Stunde viel schneller fertig, als wir gedacht hatten, und haben daher anschließend noch einen Ausflug nach Schlumpfhausen gemacht. Vielen Dank für die gelungene Runde!
IN: TB "Barrell of Fun"