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Arethusa, die fluechtige Undine

Ein Wandercache, bei dem natürlich auch Fahrzeuge erlaubt sind

von Pumuckel&Kuno     Deutschland > Sachsen > Muldentalkreis

N 51° 15.045' E 012° 46.360' (WGS84)

 andere Koordinatensysteme
 Größe: kein Behälter
Status: kann gesucht werden
 Zeitaufwand: 15:00 h   Strecke: 60 km
 Versteckt am: 07. Mai 2010
 Gelistet seit: 29. Mai 2010
 Letzte Änderung: 15. März 2023
 Listing: https://opencaching.de/OCA726
Auch gelistet auf: geocaching.com 

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Geokrety-Verlauf
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Gefahren
Der Weg
Wegpunkte
Allgemein
Zeitlich
Saisonbedingt
Listing
Benötigt Werkzeug
Benötigt Vorarbeit

Beschreibung   

Am 13. Juni 2010 ist der zweihundertste Todestag vom berühmten Weitwanderer J.G. Seume . Deshalb möchte ich ihm diesen Cache widmen. Auch wenn er nur einen Flohhüpfer lang ist gegenüber Seumes bekannten Wanderungen von Grimma nach Sizilien, nach Russland und nach Finnland.
In Borna ging Seume zur Schule, in Grimma verbrachte er seine letzten und schönsten Jahre, davon zeugt dieses Originalzitat: "...an den Bergen lagen die freundlichen Dörfer umher, und der Fluß wand sich gekrümmt durch die Bergschluchten hinab, in denen kein Pfad und kein Eichbaum mir unbekannt waren." (J.G.Seume, Spaziergang nach Syracus, 1801)



Das Denkmal "Zur Badenixe" (1120m in 182° davon ist die gesuchte Fischerhütte mit der Info zum Nixsteinbonus. Leider ist die Nixe 2014 ganz in Rente gegangen, alles andere ist noch da (ist aber alles nur Deko für den Cache)

 


Von einer Muldenundine hat man hierzulande ja schon lange nichts mehr gehört. Es orakelt, daß sie wohl in eine andere Welt entschwunden ist. Ihr Schmuckkästchen soll jedenfalls irgendwo am Eingang zur Unterwelt zurückgeblieben sein. Eine systematische Spurensuche dieser mysteriösen Flußbewohner ist schwer, denn manchmal können sie Raum und Zeit überwinden und wenn man denkt man hat sie, sind sie plötzlich weit weg.
Natürlich glaubt heute keiner mehr an Wassernymphen, Nixen oder Undinen. Gott sei Dank verloren diese Wesen mit der Einführung des Christentums ihre Macht über uns Menschen. Bitte seid trotzdem wachsam. Es sind Wesen, die nur in unseren Gedanken existieren und trotzdem können sie uns beherrschen und in Gefahr bringen!

Bisherige Beobachtungen dieser sehr unsteten und flüchtigen Wesen kamen immer durch Zufall zustande. Mittlerweile ist die Örtlichkeit, wo einstmals die Bahrener Nixen gehaust haben sollen, von einigen wenigen Schatzsuchern aufgespürt worden. Bis 1890 wohnte dort noch der Bahrener Fährmann, der Hentschelkarl. Seine sogenannte "Robinsonvilla" lehnte an der Felswand mit der kleinen Höhle. Nach dem Bau der Straßenbrücke brauchte man seine Fähre nicht mehr und wollte ihn gewaltsam in ein festes Haus umsiedeln. Aber eines Morgens lag der alte Mann tot im Fährkahn.  

Weil die ersten beiden Stationen durch eine Baustelle blockiert bzw. geplündert sind, erfolgt der Einstieg in den Arethusa-Cache jetzt an dieser Stelle. Bei N51° 14.990 E12° 46.273 kann man maximal einen PKW abstellen. Zu Fuß gelangt man zu Hentschelkarls kleiner Höhle bei N 51° 15.045 E 012° 46.360. Man kann zwar von woanders her in die schmale Einbahnstraße einfahren, aber dort gibt es keine Parkmöglichkeiten !! Es könnte in dieser Straße etwas muggelig sein. Bitte verhaltet Euch unauffällig. Falls jemand fragt: Ihr seid Bergsteiger  ;-) und wollt Euch nur mal die Kletterwege unter dem Asylantenheim ankucken. Geht an der Linkskurve der Einbahnstraße geradeaus die alte Steintreppe hinauf, nach rund 20 m zweigt ein Pfad nach rechts ab. Wenn man an dieser Stelle geradeaus weitergeht, betritt man das Gelände des Asylantenheimes, das ist aber verboten und wird auch überwacht! Weiterhin rechts halten und dem ehemaligen Trampelpfad folgen. Falls es Probleme geben sollte: man kann Hentschelkarls Höhle auch über die Waldweg-Parkmöglichkeit N51° 15.230 E12° 46.500 erreichen, das zwar etwas weiter zu laufen, aber dafür **Wildnis pur**:-).

Um alle restlichen Klarheiten zu beseitigen, hier noch ein paar Hints:

A) bitte mitnehmen: ein Licht, eine Schere und Schmierpapier zum Auszählen des berüchtigten Arethusa-Codes (Keine Angst Smile)

Und wer eine kleine Kamera hat, braucht weniger aufschreiben.

 

B) wer keinen Computer mit herumtragen möchte, kann ja schon vorher mal bischen im Internet surfen: Wo an den Ufern der Mulde hat Kuno von der Parthe noch so Dosen versteckt ?

 

C) Es verlangt niemand, den Cache an einem Tag, in einer Woche, im selben Monat oder überhaupt zu machen. Immer nur soweit, wie man Lust und Zeit hat. Der Weg ist das Ziel und nicht der eine smiley am Schluß, dafür gibt´'s ja schon einige unterwegs.

 
D) Die bisherige Stage 1 hat sich als Geocache verselbstständigt und nennt sich jetzt Donnerbalkenbonus,Donnerbalkenbonus
In der Fischerhütte und auch in einem Tradi in der Nähe erfährt man die Position vom BonuscacheDie Sage vom Nixstein .

 
E) bei einige Stationen sind bei Hochwasser nicht erreichbar.

 
F) Das originale Final existiert, ist aber sehr schwer zu erreichen. Als letzter ist 2014 Gargi da hin GETAUCHT. Weil ich das nicht jedem zumuten möchte, liegt ein Stück vorher in einer *** Bslqryzxseqfyszc *** das offizielle Ersatzlogbuch, mit dem man auch einen vollwertigen Fund loggen kann. Näheres erfahrt Ihr rechtzeitig. Das letzte Wegstück dahin führt speziell zur Sommerzeit durch etwa einen Kilometer Dornröschenhecke. Kurz vorher erfahrt ihr, wie man dies auf dem SEEWEG umfahren kann.

Die Wegpunkte:

 
A1 Parking Area N 51° 14.990 E 012° 46.273 
Bitte vorsichtig einparken, viel Platz is nich. Weitere Autos kann man vorm Papierwerk am anderen Muldenufer abstellen.


A2 Steinerne Treppe N 51° 15.045 E 012° 46.313 
Auf dem Weg durchs Dorf
BITTE so unauffällig wie möglich !!


A3  anderer Zugang von Norden her N 51° 15.230 E 012° 46.500     
Man kann Hentschelkarls Höhle auch über diesen Waldweg erreichen, das zwar etwas weiter zu laufen, aber dafür sogut wie muggelfrei und **Wildnis pur**. Die Parkmöglichkeiten sind je nach dem Wetter unterschiedlich.


B1 Hentschelkarls Höhle N 51° 15.045 E 012° 46.360 
In Hentschelkarls Memoiren findet Ihr, nach was man an Loreleytürmchen und Prinzengrotte kucken soll. Bis zum Final sind´s noch (G+6) Stationen,
(G) erfährst Du an St. 11, an den Steinklippen.


B2 Loreleytürmchen   51° 14.734 E 012° 45.584 
 
Man kann mit dem Auto den steilen Weg runterfahren, aber wieder zurück kommt man meist nur noch mit dem Abschleppdienst !
28.5.2019:
Das Türmchen bei N 51° 14.766' E 12° 45.595' ist nun ganz zusammengefallen, deshalb gehe bitte von dort noch 50m nach Süden zu N 51° 14.734' E 012° 45.584'. Weit oben siehst du ein Schild zum Hochwasser 2002. Gleich darunter ist ein weiteres Schild, auf dem man nur die letzten zwei Ziffern lesen kann. Die vorletzte Ziffer ist "B", und die letzte Ziffer ist "A"

B3 Prinzengrotte und Aussichtsplattform N 51° 14.833 E 012° 46.123 
Die Aussichtsplattform ist rund 20m nördlich davon.

B4 Filmdose in "spezieller Regulardose" ... Zwei Meter unterhalb des Weges in Felsnische. Dort verrät Euch die Loreley etwas über den Arethusa-Code und ein kleines Geheimnis am Wegrand, ...581 ...000


B5  in einer nassen Grotte unterhalb eines kleinen Parkplatzes, ganz unten in der nördlichen Seitenwand, hat Arethusa ihren Schlüsselbund versteckt) ...505 ...566
dort hat Arethusa ihren Schlüsselbund versteckt.


B6 Schloßturm  N 51° 14.385 E 012° 43.970 
fahr erst hin, wenn Du weißt was Du suchen sollst, oder besser: nutze auch die Angaben in der entsprechenden online-Cachebeschreibung !

 
B7 Kloster N 51° 12.875 E 012° 44.591     
fahr erst hin, wenn Du weißt was Du suchen sollst, , oder besser: nutze auch die Angaben in der entsprechenden online-Cachebeschreibung !


B8 morsche Birke, ...463 ...382  Weil von der "morschen Birke" fast nichts mehr zu erkennen ist, heißt das neue Versteck an gleicher Stelle ab jetzt: "Buche mit Kette". 20m westlich am alten Grenzstein liegt ab sofort eine Redundanzdose mit gleichem Inhalt. Falls ein spezieller Dorfname gesucht wird (den Namen gibt's nur einmal in Deutschland) denke an den Suchradius Muldentalkreis, eine entsprechende Landkarte mit allen Dörfern wäre also hilfreich


B9 Fischerhütte, ...779 ...325
in der Cachebeschreibung verstecken sich verschiedene Hinweise, komm vom Norden her


C1 Podelwitz am Nix-Stein N 51° 09.187 E 012° 50.025 
fahr erst nach Podelwitz, wenn Du weißt wohin gen.
Liebe Freunde der Muldenschiffahrt, nach dem Nixstein-Bonus geht es immer nur noch flußabwärts und man kann die restlichen Stationen mit dem Boot abfahren, sie sind in Ufernähe. Um zur Finallocation zu gelangen spart man sich sogar den Fußmarsch ! Irgendwo bei Trebsen sollte dann logistischerweise ein Auto abgestellt werden.


C2 Pavilllon ...163 ...180 Dose im Baumstumpf siehe Spoilerbild, Anwohner weiß Bescheid


C3 Steinklippen N 51° 11.970 E 012° 46.386
Geh erst hin, wenn Du weißt was Du suchen sollst. Ermittle aus dem Anfang des Textes im Logbuch die Zahl G  :-) und bis zum Final kommen jetzt nur noch (G-5) Stationen

 

E 6 verhinderte Tunnelbaustelle, ... 016 ... 935

Als nächstes nach den Steinklippen kommen die Steintreppen  ;-) einige dutzend Schritte weiter kommt dann dann vom oberen Weg etwa 10 m nach unten gehen zu einem Bäumchen siehe Foto, vor der E7 kommt E6a, das Deja-Vu

E6a Deja Vu

E7 Düne, ...800 ...990
HINT E7a: Aussenlampe, HINT Redundanz: Südgiebel,

HINT E7b Lampe, HINT Redundanz: andere Lampe.

Hier und später kommt man eventuell mit altem eingetrockneten Muldensediment in Kontakt (Sand und eventuell Schlamm). Da sollen ja irgendwelche bösen Packterien drin sein. Also wenn möglich bitte ein Paar Handschuhe mitnehmen oder hinterher Hände waschen.

 

E8 unterirdische Dose, ...329 ...484 weil Blechklappe kaputt ist , liegt auf dem LOCH ein Türmchen aus Betonbrocken. Ein Redundanzhinweis befindet sich dort wo sich Kirschbaum und Dachkante treffen.
Wer auf den folgenden Kilometern im Dornen-Dschungel nicht mehr weiterkommt, erhält bei entsprechender Begründung eventuell ausnahmsweise eine Sonder-Loggenehmigiung

E9 Brunnen/Vorfinal,  ......843 ......214  Pardon, im hierher führenden Hinweis ist noch von magnetischen Filmdosen die Rede. Du findest aber ein einlaminiertes Zettelchen, Hint: Manometer, oben. 
Hint zum Redundanz-Hinweis: Handrad tief unten

 

An die folgenden Positionen kann man, muß man aber nicht hin:

F1  am Ursprung des Alpheios N 37° 25.635 E 022° 21.848
Hier, gleich nach seinem Ursprung im See Limni Taka, verschwindet der Fluß Alpheios das erste mal in der Unterwelt.
F2  Olympia N 37° 38.000 E 021° 38.000 
Hier streift der Alpheios die berühmten historischen Stätten. 20 km weiter verschwindet er wieder in der Unterwelt.
F3  die Quelle der Arethusa / Fonte Aretusa N 37° 03.435 E 015° 17.575 
Hier kommt Arethusas unterirdischer Fluß zum letzten male ans Licht und hier endet er schließlich. Genau hier endete auch Seumes großer Spaziergang.

Verschlüsselter Hinweis   Entschlüsseln

qra svanyra Uvag *** Ofydelmkfrdslfmp *** xnaafg Qh no Fgngvba "O5" ragfpuyüffrya, qbeg reuäygfg Qh hagre naqrerz qra qnmh aögvtra Fpuyüffry Ae. 5

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

Bilder

Spoiler stage C2 Pavillon - Ivy steht drauf
Spoiler stage C2 Pavillon - Ivy steht drauf
Spoiler Stage E6
Spoiler Stage E6
Spoiler B8 Buche mit Kette
Spoiler B8 Buche mit Kette
Spoiler St.4 Feueresse 2023
Spoiler St.4 Feueresse 2023

Hilfreiches

Dieser Geocache liegt vermutlich in den folgenden Schutzgebieten (Info): FFH-Gebiet Vereinigte Mulde und Muldeauen (Info), Landschaftsschutzgebiet Thümmlitzwald - Muldetal (Info), Vogelschutzgebiet Vereinigte Mulde (Info)

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Logeinträge für Arethusa, die fluechtige Undine    gefunden 11x nicht gefunden 0x Hinweis 4x Wartung 4x

Hinweis 26. November 2024 Pumuckel&Kuno hat eine Bemerkung geschrieben

an "St.B 4 Feueresse" war der Hinweis kaum noch lesbar und die Dose war weg - beides wurde erneuert. Gleich am östlichen Wegrand, nutze das Spoilerfoto - vom Fotostandort aus HINTER dem Wurzelstock tief unter einem Hasengrill

ACHTUNG, bei der Formel für die Station "Verhinderte Tunnelbaustelle" (die Formel ist in der Station "C2 Pv." zu finden) gibt es leider einen Fehler, den ich noch nicht auf dem Hinweiszettel "C2 Pv." korrigiert habe. Für den Nordwert steht dort N 51° 13.0 (H*5,5) das ist zu ungenau - besser sollte berechnet werden N 51° 13.0 (H*5). Somit kommst Du 10m südlicher raus und genau dort ist der Hinweis versteckt.

kann gesucht werden 27. Juli 2022 Pumuckel&Kuno hat den Geocache gewartet

Die "geochaching-com"-Version dieser Cachebeschreibung wurde vor 5 Tagen vom Reviewer Amy gesperrt.

Trotz meiner unverzüglichen Nachfrage über einen Grund erhielt ich bisher keine Antwort.

Fakt ist: der Multi mit allen seinen Stationen ist nach wie vor okay und machbar !

gefunden 05. April 2021 reSep hat den Geocache gefunden

Gleich zu Anfang, muss ich den Owner um Verzeihung bitten, das mein Log nicht ganz solang ausfallen wird.
Gleich zum Anfang meines Gascherdaseins fiel mir die Arethusa auf, aber ich hatte im Umfeld meiner Behausung noch genügend zutun und war kein Freund von ferneren Multis, wo ich mehrere Anläufe brauche.
Die Jule und der Steffen erzählten mir von ihren Erfolgen und nach einem kühlen Blonden sass ich neben ihnen im Boot. (ab E6)
Das dieses Boot heute ins Ziel gelost wurde, war nicht im Plan. Doch nach mehreren Schneestürmen, nassen Füssen, Mützen und die Jacke war auch schon Klam, kamen wir beim Final an. Vom Boot konnte ich die Location schon einmal bestaunen, das ich hier noch mal hinkomme, hätte ich damals nicht gedacht.
Ich bin froh, hier mit den Beiden an Bord gegangen zu sein und am Ende erfolgreich im Logbuch zu stehen.

Vielen Dank für den Cache und Grüße
reSep

gefunden Empfohlen 05. April 2021 ANNO1999 hat den Geocache gefunden

Der Kuno möge mir bitte verzeihen das ich ihm hier nicht so einen tollen Mundartlog in Romanlänge wie jener von "Wauzischreck" hinblättere... 😅! Ich musste nochmal nachschauen wann ich solo in dieses Megaprojekt einstieg. Ich denke es war der 11. Februar 2018. Da absolvierte ich in der Nähe den Kamerun Myst des Owners und hatte im Anschluß noch Zeit und Lust. Der Anfang ward gemacht, und ich fand mich dann recht schnell auf der Loreley wieder. Dann verabschiedete ich mich erstmal von der Geschichte. Nun ja, und irgendwann später sollte es dann ruckelnderweise weiter gehen. Zuerst noch auf Solopfaden, später holte ich mir die JuL.E.2910 mit ins Boot. Notizen wurden immer gemacht, aber eben nicht von den Daten der zahlreichen Anläufe. In Eichhörnchen Manier arbeiteten wir uns voran, und bis zum Schluß blieb uns der liebe Kuno immer ein treuer und hilfsbereiter Owner, ohne dessen Zutun wir wohl irgendwann die Lust verloren hätten! Heute nun, wir vergaßen in der Zwischenzeit das wir E6 schon zusammen mit dem reSep besucht hatten ging es wieder erstmal dahin... 😅. Ja ja, das liebe Gedächtnis! Nachdem dieser Fauxpas mit einem Bierchen vergessen gemacht wurde ging es weiter bis zu einem Punkt wo wir uns eingestehen mussten: "Wann wenn nicht heute?" Geplant war dies überhaupt nicht, und das Wetter war eins wo man keinen Hund vor die Türe... E8 wurde geentert, und da kamen mir unangenehme Erinnerungen hoch. DA soll das Final sein... 😧? Da habe ich Anfang 2018 auf einer ganz wilden Exkursion mein etrex35 versenkt, was der Guenni & Rüdiger 2 Jahre später wiederfand... 😅! Da bin ich nach meinem Verlust unwissend 30 Meter am Final vorbeigestolpert... 😏! Egal, die letzten Meter wurden nochmal die Arschbacken zusammengekniffen, die Vorfinal Station besucht um uns dann etwas später in das nicht mehr ganz aktuelle Logbuch einzutragen... 😁🤗! Vielen lieben Dank lieber Kuno für die Bewältigung und den Abschluß dieses Langzeitprojektes! Es kommt zwar in meiner internen "Kuno-Rangliste" nicht ganz an "TARTAROS" heran, aber auch hier ist ein 💙 fast zu wenig! DANKESCHÖN, sagt ANNO1999. Viele Grüße vom Leisniger! Foto bearbeiten Historisch!

gefunden Empfohlen 13. Juni 2020 H.E.R.A. hat den Geocache gefunden

 

Gut gefunden … TFTC!

 

Mehr muss ich hier eigentlich gar nicht schreiben … warte mal zwei Monate ab, wenn Wauzischreck ihren Log loslässt … ich möchte mir gar nicht vorstellen, mit wievielen Notes sie dann arbeiten muss … und wie der Kuno das typisch wauzisächsische versucht zu verstehen … oh, da würde ich gern Mäuschen spielen ...

 

Arethusa … (k)ein Drama in zwei Akten:

 

Lang, sehr lang ist es her, da nahm ich mir vor, die Arethusa mal zu suchen … und es muss so vor zwei, drei Jahren gewesen sein, dass ich mir sogar schon mal den Start angeschaut hatte. Danach blieb das Projekt im Kopf, aber die Durchführung wurde einfach nie realisiert.

 

Wir schreiben mittlerweile das Jahr 2020, Corona hat uns fest im Griff und ich dadurch einfach mal Zeit, die Projekte, die auf die lange Bank geschoben wurden, in Angriff zu nehmen … also wurde Wauzischreck als Begleitperson auserkoren, damit es mir nicht so einsam wird, bei diesem langen Multi … ausserdem sehen vier Augen besser als zwei und zwei Köpfe rauchen mehr als einer. Und so stand der Plan, mitten im schönen Juni, an einem Donnerstag, der Arethusa so weit wie möglich auf die Schliche zu kommen und nötigenfalls am Samstag die Sache zu beenden.

 

Los ging es an Hentschelkarls Höhle, wo es erst mal galt, die Fakten zu sortieren und einen groben Überblick zu bekommen. Nach einem Abstecher zur Prinzengrotte und auch zum eingefallenen Loreleytürmchen, hatten wir paar Variablen, die uns zu einem Aufstieg zwangen … das war das erste Mal, wo Wauzischreck zu schimpfen begann … hatte sie doch eher mit einer gediegenen Muldenufertour gerechnet.

 

Aber die Belohnung liess nicht lange auf sich warten … der Kuno packt ja wieder was extra in die Dose, was wir natürlich gern logten. Mit dem Schlüssel ging's dann ab zum Schlüsselbund, den wir zielsicher von beiden Seiten ansteuerten und dann weiter via Schlosstradi (wo wir das erste Mal den Arethusa-Code eigenhändig durchexerzierten) und Kloster zum einzigartigen Ort an der Mulde und auf die Suche nach der Fischerhütte.

Beim Annähern fiel mir auf: hier warst du doch schon einmal … zwar nicht an der Fischerhütte, aber oben lag mal ein Tradi. Jetzt ging es hart am Abgrund entlang, bis wir auch die Hütte erkennen konnten und das ganze T5-Spielgebiet … oh, was könnte man hier alles anstellen … ;-o

 

Jetzt hatten wir alles, um den Nixsteinbonus anzusteuern, was wir auch prompt taten. Vor Ort sah ich dann auch etwas, was mir geradezu entgegenschrie: „Hier ist etwas vom Kuno versteckt!“ … und siehe da, so war es auch. Leider fehlte die Nixsteinsage, aber wir konnten uns das Massgebliche zusammenreimen, um nach einem Abstecher zum Podelwitzer Wasserschloss (wir hatten dort dann doch tatsächlich das Vergnügen eine alte Dame mit schauerlichem Namen zu treffen und uns mit ihr zu unterhalten) die Dose im liegenden Baum anzusteuern und danach zur verhinderten Tunnelbaustelle.

Dort war die weiterführende Info leider dermassen vom Wasser zersetzt, dass uns der eine kleine, aber enorm wichtige Teil, den wir zum Weiterkommen brauchten, nicht zur Verfügung stand … aber das machte nichts … Regenwolken zogen auf und es war auch spät geworden, so dass wir hier abbrachen und wie geplant, den Rest auf Samstag verschoben.

 

Samstag: Kuno hatte uns zwischenzeitlich Sage vom Nixstein und den Text der verhinderten Tunnelbaustelle zukommen lassen und so konnten wir direkt ins Muldensedimentgebiet starten. Dann noch einmal umparken und die finale Tortour ging los … bereits bis zum Blech'le knallte die Sonne unbarmherzig nieder, dazu eine gefühlte Luftfeuchtigkeit von 99% … und Mücken ohne Ende …

 

Apropos „Ende“ … das dicke Ende vom Weg kam ja noch, denn wir hatten ja die trockene und dornenreiche Märchenstrecke gewählt … und da ist wirklich lange keiner mehr mit Machete, Schwert oder Rasentrimmer vor Ort gewesen.

Oh, hier hat Wauzischreck dann wirklich geflucht … sie ist der Meinung, dass bei uns irgendetwas im Grundwasser beigemengt zu sein scheint … die da alle einen Schaden haben, da sie keine Wege und Grenzen kennen (neben dem Ownernamen und meinem fielen da auch solche krassen Bezeichnungen wie „Herde“, bei denen das ja auch öfters mal so ausschaut) …

aber das alles wirst du ja noch lesen können und dann wahrscheinlich genau so wie ein Rohrspatz fluchen, wenn du versuchst, es zu verstechen … ;-p

 

Beim Vorfinal wurde dann noch mal verschnauft und Kraft getankt und dann ging es zum Versteck der Arethusa. Nachdem wir uns ins Sissi-Logbuch eingeschrieben hatten, eruierten wir noch über die Möglichkeit, bis zum HCC-Finale vorzudringen. Wathosen und co hatte ich extra den ganzen Weg mitgeschleppt, aber beim Anblick des Wasserpegels war ziemlich schnell klar, dass dieser Versuch ein sinnloses Unterfangen gewesen wäre.

Daheim las ich auch den letzten Log und wenn man auch mit dem Boot da keine Möglichkeit sieht, ist das wahrscheinlich so nie mehr machbar … und man wird ja auch älter und weiser und muss nicht auf Gedeih und Verderben sein Leben riskieren.

 

Eine epische Tour, die ich gern als Meilenstein in der Statistik gehabt hätte … aber da dies definitv kein Statistikcache ist, war das Absolvieren und Erleben der einzigartigen „Kuno-Stationen“ jede Minute der investierten Zeit wert!

Eigentlich müsste man jeder Station einen Favipunkt geben … allein schon wegen der Geschichte … so kann ich nur ein blaues Arethusa-Nixenflösschen dalassen, aber das um so lieber!

 

TFTC und das Zeigen der Mulde aus so ganz anderen Blickwinkeln!