Schöner Cache bei der Kirche von Allendorf / Hardtberg
von finder53
Deutschland > Hessen > Waldeck-Frankenberg
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Beschreibung
Gott war in Christus und versöhnte die Welt mit sich selber
Mit diesen Worten aus dem 2. Korintherbrief 5,19, die an der oberen Wandfläche im Altarraum angebracht sind, lädt die Kirchengemeinde Allendorf/H. zum Gottesdienst ein.
Schon im Jahre 1280 wurde von einer Allendorfer Kapelle oder Friedhofskapelle geschrieben, doch erst im Jahre 1600 soll es in Allendorf ein Pfarrgut mit Wohnhaus, Scheune und Gärten gegeben haben.
Unsere heutige Kirche wurde im Jahre 1738/39 erbaut. Die Vorgängerin hat Pfarrer Faust (1717 - 1747) wohl nicht mehr gekannt. Sie dürfte wegen Baufälligkeit abgebrochen worden sein.
Oktober 1743 schrieb die politische Gemeinde an das Konsistorium: Auf Euer… erteilte
Konzession haben wir vor 5 Jahren auf unsere Kosten auf unseren Kirchhof woselbst vordem unter einer Linde die Leichenpredigten gehalten worden, eine Kirche erbaut, welche wohl aptiret (zurechtgemacht) und so eingerichtet ist, dass die Einwohner des Ortes darin stehen können.
Im Jahre 1805 führte die Gemeinde Allendorf einen Prozeß gegen Herrn Pfarrer Fenner von Geismar, weil er keine Predigt mehr in Allendorf halten wollte. Die Sache erledigte sich später von selbst, als Pfarrer Fenner wieder Helfer (Kandidaten der Theologie) bekommen konnte.
Im Jahre 1910 wurde in Allendorf der Bau einer sehr schönen neuen Kirche geplant. Diese sollte in Richtung Frankenau, im heutigen Neubaugebiet, unterhalb der geplanten Bahnachse gebaut werden.
Im Jahre 1955 führte man an der heutigen Kirche Erweiterungs- und Instandsetzungsarbeiten durch. Mit dem Erweiterungsbau ist der jetzige Altarraum gemeint. Die Gesamtkosten lagen bei rund 14.500 DM.
Unsere Allendorfer Kirche befindet sich heute in einem guten baulichen Zustand. Lediglich der Aufgang zur Kirche erhielt ein Geländer. 1992 wurden Podest und Eingangstreppe erneuert, 1993 ein Schrank zur Aufbewahrung von Antependien angeschafft und im Jahre 2004/2005 der Turm saniert.
Die Kirchengemeinde Allendorf/H im Kirchspiel Louisendorf
Durch den Zustrom der Flüchtlinge nach dem Ende des
2. Weltkrieges schnellten die Einwohnerzahlen in die Höhe. Man erinnerte sich der Pfarrstelle Louisendorf, die zwar seit 1910 nicht mehr besetzt war – ihr Pfarrer war in Marburg an der Klinik tätig – aber rechtlich noch existierte. Aus Louisendorf, Ellershausen und Allendorf wurde 1948 das Kirchspiel Louisendorf mit dem Pfarrsitz in Ellershausen gebildet. Zunächst wurden die lutherischen Ellershäuser aus der Gemeinde Geismar ausgepfarrt und bildeten eine selbständige Kirchengemeinde. Danach vereinigten sich die lutherische und die reformierte Gemeinde zu der Evangelischen Kirchengemeinde Ellershausen.
Ebenfalls aus Geismar ausgepfarrt wurden die lutherischen Allendörfer.
Die Pfarrstelle Louisendorf wurde am 01. April 1950 wieder besetzt. Das Pfarrhaus wurde 1955 in Ellershausen errichtet.
Die drei Gemeinden des Kirchspiels Louisendorf tragen gemäß ihrer Geschichte auf dem Papier unterschiedliche Namen:
Ausstattung
1. Glocke
Im Liegenschaftsregister 1824 wird von einer Kirche mit einem Turm (Glocke) geschrieben.
Die jetzige Glocke unserer Kirche stammt aus dem Jahre 1866, welches durch eine Inschrift belegt wird.
1. Orgel
Am 18.07. 1966 sollte für die Kirche ein neues Harmonium angeschafft werden. Die Landeskirche von Kurhessen-Waldeck empfahl stattdessen den Kauf einer Kleinorgel. So hat man sich entschlossen, den Bau einer Kleinorgel an Wolfgang Böttner, Orgelbaumeister von Frankenberg für 10.097 DM zu vergeben.
1. Taufstein
Am 5. August 2000 erhält die Gemeinde einen Taufstein, der wiederum von Adam Kahler (Battenberg) künstlerisch und mit christlichen Symbolen versehen, angefertigt wurde. Der Taufstein wurde geweiht mit der Taufe von Katharina Kessler.
Folgende Symbole hat Herr Kahler in unseren Taufstein eingearbeitet.
Das Kreuz (Zeichen unserer Rettung und des Sieges Jesu über den Tod), das Schiff (als Symbol für die Kirche. Die Kirche fährt durch das Meer der Zeit in die Ewigkeit. Die Christen sind die Mannschaft), die Taube (als Symbol für den Geist Gottes. Bei der Taufe Jesu kommt der „ Geist Gottes wie eine Taube“ herab), Weinstock und Reben( Verbundenheit der Gemeinde mit Jesus), Dreieinigkeitssymbol (Gott Vater, Sohn, Heiliger Geist),
Blumen (Sinnbild für Leben), Wasser (Taufsymbol für das Leben. Das Taufwasser erinnert uns an die Liebe Gottes, die Gott uns in Jesus Christus zugesagt hat. Die Liebe Gottes reinigt uns und schenkt uns, was wir zum Leben brauchen).
1. Gedenkstein
Im Inneren der Kirche erinnert ein Gedenkstein an die Allendorfer Teilnehmer am 1. Weltkrieg, der von dem Amerika-Auswanderer Wilhelm Schäfer gestiftet wurde.
Die Pfarrer nach dem 2. Weltkrieg
1948 – 1971 Friedrich Rogalla
1972 – 1974 Kurt Schröter (Vakanzvertretung)
1972 - 1973 Vikar Reimann
1974 – 1978 Christine Heubült
1978 – 1979 Friedrich Karl Frischmayer
1979 – 1986 Rüdiger Dierks
1986 – 1987 Rainer Burghardt (Vakanzvertretung)
1986 – 1987 K. – Ulrich Schnell (Vikar)
Seit 01. April 1987 Heinrich Giugno
Bilder
Hilfreiches
Dieser Geocache liegt vermutlich in den folgenden Schutzgebieten (Info): Naturpark Kellerwald-Edersee (Info)
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Logeinträge für Kirche Allendorf / Hardtberg
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23. Juli 2020, 10:24
Nils 11
hat den Geocache gefunden
Cool 😎
02. April 2013
Luchs94
hat den Geocache gefunden
Der erste Fund meiner Fahrrad-Cache-Tour heute.
DFDC!
05. September 2012
Family ICE
hat den Geocache gefunden
Heute auf der Durchreise muggelfrei gelogged.
TFTC
27. Februar 2012
twinnys
hat den Geocache gefunden
11. September 2011, 15:40
DL3BZZ
hat den Geocache gefunden
#3257 11. September 2011 15:40 Uhr
Mit
Dirtyhelmut auf Cachetour. Eigentlich wollten wir u.a einen Multi am/im
Edersee machen, aber durch den Gewitterguss zum Abbrechen gezwungen. So
haben wir ein paar Drive-Ins mitgenommen.
Schnell gefunden, geloggt und weiter. An der Kirche lagen noch die Hagelkörner vom Gewitter. Kam ganz schön was runter.
NRNR
Bis denne
Lutz, DL3BZZ